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Thema: Kopiergeschwindigkeit zu langsam?

  1. #1

    Standard Kopiergeschwindigkeit zu langsam?

    hallo @ all,

    nutze seit 2-3 monaten die nas3221 icybox. bisher nur mit einer festplatte, u da war das kopieren vom laptop zur icybox schon immer relativ langsam mit 6-10mb/s (jedenfalls nach meinem empfinden). dachte mir aber, dass liegt vllt am lan-kabel o.ä. & geht auf diesem wege nicht schneller.

    nun habe ich mir aber eine 2te hdd besorgt u eingebaut. (lasse beide einzeln ohne raid laufen, ext3 formatiert) & auch hier von ide1 zu ide2 bekomm ich keine schnellere geschwindigkeit als 6-10mb/s bisher. es handelt sich in beiden fällen um "Seagate Barracuda LP ST31500541AS" - Festplatten (1.5TB - intern - 3,5" - S-ATA2).

    da müsste doch beim sata2 standard eigtl ne höhere übertragungsrate drin sein oder? beim kopieren von mehreren tb kann man sich ja ausrechnen, wieviel zeit das brauchen würde bei dem schneckentempo

    habt ihr ähnliche erfahrungen gemacht? gehts bei euch schneller? mach ich was komplett falsch?

    lg, frank

  2. #2

    Standard

    okay, hab nun mitbekommen, dass gar kein externer sata anschluss dran is.. das is ja ma richtig sch***e
    aber auch intern von einer hdd zur anderen son schneckentempo is ne frechheit.. bieten das teil doch extra für sata platten an

  3. #3

    Standard

    Hallo Frank,

    ich habe zwar nur das IB-NAS4210, aber ich Denke mal bei Deiner NAS wird es sich ähnlich verhalten.

    Zwei Dinge gilt es zu beachten:

    1) Wie hast Du intern von Platte 1 nach 2 kopiert?
    Falls Du von einem extern Rechner (z.B. Dein Windows-PC) kopiert hast, dann gehen die Daten zweimal über das Netzwerk.
    Diesen Test solltest Du nach einer Anmeldung auf dem NAS z.B. über SSH prüfen.
    Nach der Anmeldung kannst DU mal ein cp /mnt/ide1/* /mnt/ide2 oder ähnlich absetzen.
    3) Der Flaschenhals bei diesen kleinen NAS-Geräten ist nicht die Gigabit-Netzwerkkarte sondern der interne Prozessor.

    Viele Grüße

    Roland

  4. #4

    Standard

    hallo roland,

    danke für deine antwort erstmal.

    wenn ich vom rechner zum nas u zurück kopieren wollte, hatte ich filezilla genutzt. wenn ich von einer nas-internen zur anderen kopiere, habe ich unter windows unter netzwerk beide festplatten als ordnerstruktur geöffnet u von da aus hin u herkopiert. das war wohl nicht die klügste methode anders hab ich das aber erstmal nicht hinbekommen, da bei allen ftp clients, die ich getestet hatte, immer nur lokal auf der einen seite u der server auf der anderen seite abgebildet war

    deine lösungsvorschläge sagen mir leider noch nichts, da ich mich leider nicht so auskenne. könntest du das vllt noch ein bisschen weiter ausführen bzw narrensicher erklären
    "nach einer Anmeldung auf dem NAS z.B. über SSH prüfen"
    "Nach der Anmeldung kannst DU mal ein cp /mnt/ide1/* /mnt/ide2 oder ähnlich absetzen" .. also die adresszeile in filezilla lautet für die beiden hdds /ide1 bzw /ide2. im nas-menü stehen /mnt/ide1 bzw /mnt/ide2 unter mount-points bei disk-utility.

    sry, dass ich da so ahnungs- u hilflos bin

    lg, frank

  5. #5

    Standard

    Hallo Frank,

    ich hoffe dass ich der richtige bin, Dir das Verfahren zu erklären, ich habe wir gesagt nur das IB-NAS42010. Es wird aber sicher den einen oder anderen hier geben, der mich gegebenfalls korrigiert.

    Bei meiner Box ist es von der Firmware abhängig ob über Telnet oder SSH auf die Box zugegriffen wird.

    Ich würde mal mit Telnet beginnnen. Unter Windows kannst Du den Telnet-CLient unter "Windows-Programme" nachinstallieren, falls das noch nicht geschehen ist.
    Wenn der Client installiert ist, rufst Du zunächst die Eingabeaufforderung auf mit
    Ausführen -> cmd
    dann in dem Fenster gibst Du Telnet nasname ein. "nasname" musst Du durch den Namen Deiner Box ersetzen.
    Dann sollte ein Anmeldung erscheinen, bei der Du zuerst den Benutzernamen also root oder admin eingibst, und dann das von Dir im Webinterface vergebene Passwort.

    "Aber Vorsicht mit dem User root kannst Du Dir natürlich alles zerschiessen."

    Nach der Anmeldung kannst DU dann den von mir erwähnten Kopie-Befehl absetzen:

    cp /mnt/ide1/* /mnt/ide2

    wobei ich nicht weis ob in Deiner Box die mountpoints auch so heißen.
    /mnt/ide1 ist bei mir die erste Platte
    /mnt/ide2 sollte bei Dir die zweite Platte sein (gibt es bei mir nicht)
    Am besten kopierst Du große Files, damit die gestoppten Zeiten aussagekräftiger werden.

    So jetzt höre ich erst mal auf und warte auf Deine Rückmeldung.

    Viele Grüße
    Roland

  6. #6

    Standard

    sry, die konfiguration des telnets hat n bissi länger gedauert..

    kann keine verbindung aufbauen. vllt ist der name nicht korrekt, den ich wähle?
    habs mal mit IB-NAS3221-B oder der ip 192.168.1.51 versucht, aber ohne erfolg.
    wo kann ich den nasname ablesen?

    die mountpoints heissen bei mir auch /mnt/ide1 und 2.

  7. #7

    Standard

    Hallo,

    Zitat Zitat von frankdrebin Beitrag anzeigen
    vllt ist der name nicht korrekt, den ich wähle?
    habs mal mit IB-NAS3221-B oder der ip 192.168.1.51 versucht, aber ohne erfolg.
    wo kann ich den nasname ablesen?
    Wenn du keinen DNS-Server hast (in deinem LAN) der deine eigenen Rechnernamen in IPs auflöst wird das mit den Namen ...
    zB telnet IB-NAS3221-B sowieso garnix Also nimm lieber die IP.
    Schon mal gepingt ? Meldet sich das Ding auf der IP ? Wenn du ganz sicher
    gehen willst ob der Telnet wirklich da ist dann installier mal nmap auf deinem
    PC. Das ist nen Portscanner der dir anzeigt was da überhaupt offen ist.
    Den nehme ich immer wenn ich mal wissen will was mit einer Kiste eigentlich
    los ist Das Proggi ist zwar böse (Dual Use) aber ich will damit ja nicht
    hacken sondern Fehler finden

    Gruß
    Dino

  8. #8

    Standard

    Hallo,

    beim IB-NAS3221-B muss man meißtens telnet erst per WebInterface aktivieren.
    1. http://nas-ip einmal in die normale Konfigurationsoberfläche einloggen
    2. http://nas-ip/cgi/telnet/telnet.cgi aufrufen und dort telnet aktivieren.
    Kann sein dass es jetzt noch eines Neustarts bedarf bis du per telnet zugreifen kannst.
    Danach sollt die hier schon gepostete Anleitung funktionieren.
    Das Ergebniss wird dich aber vermutlich auch nicht schlauer machen, da man so im Alltag eigentlich nie kopieren wird, da es viel zu umständlich ist und man nur selten von ein HD auf die andere kopieren will.
    Die Netzwerkgeschwindigkeit die du beschreibst ist recht normal für diese Box und wie schon geschrieben hauptsächlich durch die CPU begrenzt.

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von backstein Beitrag anzeigen
    http://nas-ip/cgi/telnet/telnet.cgi aufrufen und dort telnet aktivieren.
    das hat geklappt, danke dir/euch.
    kann mich nun bei telnet anmelden, mal gucken, was da so geht mit.
    wenn du meinst es geht nicht mehr auf dem nas, wäre das schon sehr schade, aber muss dann wohl mit leben

    hab grad noch ne stunde kopiervorgang am laufen.. werde es mal testen, wenns durch is.. bisp

    ps. noch zu deiner frage dino. also ich verbinde mich ja regelmäßig schon über filezilla mit dem nas, also die ip stimmt u ist erreichbar. telnet läuft nun auch.. werde mir dein proggy aber später noch mal ein bissi angucken. danke auch dafür

  10. #10

    Standard

    Hallo,

    Zitat Zitat von frankdrebin Beitrag anzeigen
    ps. noch zu deiner frage dino. also ich verbinde mich ja regelmäßig schon über filezilla mit dem nas, also die ip stimmt u ist erreichbar. telnet läuft nun auch.. werde mir dein proggy aber später noch mal ein bissi angucken. danke auch dafür
    hörte sich erst so an als ob du Probleme hast an diie Box zu kommen. Darum
    das mit dem Ping. Aber es läuft ja

    Zu dem Proggi ... =>
    http://nmap.org/download.html
    Das ist ein Security-Scanner/Port-Scanner (wie mans auch nennen will)
    Mit dem kann man offene Ports finden, feststellen ob IPs belegt sind,
    feststellen welches Betriebssystem läuft, ... usw.
    Für Leute die mit IT-Sicherheit zu tun haben absolut unverzichtbar. Aber
    auch gerne bei den "bösen Jungs" gesehen. Darum Dual-Use.
    Ich benutze das Ding recht gern um bei Problemen etwas Klarheit zu
    schaffen. Die grafische Oberfläche zu dem Tool ist aber Murks. Auf der
    CommandLine hast du wesentlich mehr Möglichkeiten und die Bedienung
    ist übersichtlicher. Man merkt das es aus der Linux-Schiene kommt. Die
    meißten "Welche Ports sind offen"-Seiten im Internet haben das Ding im
    Hintergrund am werkeln. Kannst ja mal ein wenig mit spielen. Wenn man
    allerdings nicht aufpaßt kann man auch schon mal nen PC zum BlueScreen
    bringen Windows ist da manchmal etwas "empfindlich"

    Gruß
    Dino
    Geändert von dino03 (11.02.2010 um 20:56 Uhr)

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