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Netdisk 351 UNE

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  • Testbericht IOCELL Netdisk 351 UNE

    Heute berichten wir über das NAS Netdisk 351 UNE von der Firma IOCELL. Es handelt sich bei diesem Gerät um ein NAS-System mit einer Festplatte für den Home User oder Small Office Bereich. Das NAS kostet ohne eingebaute Festplatte 49,99 € (inkl. MwSt.).

    Auspacken

    Am Anfang des Tests steht das Auspacken der Verpackung und das Einbauen einer Festplatte da uns die Version ohne Festplatte für den Test zur Verfügung stand. Als Festplatte wurde von mir eine Seagate SATA III / 2000 GB Festplatte (ST2000DL0003) mit 64 MB Cache verwendet.

    1. Die Verpackung (ungeöffnet)

    Bild:

    Verpackung


    2. Packungsinhalt (Kabel)

    Im Packungsinhalt befinden sich für jedes der möglichen Anschlussarten (Netzwerk, USB und eSATA) gleich ein passendes Kabel.

    Die Längen der verschieden Kabel im einzelnen:

    Kabeltyp Länge
    USB Kabel (Typ A / Mini-B) 100 cm
    Netzwerkkabel 100 cm
    eSATA Kabel 105 cm
    Bild:
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    3. Packungsinhalt (Anleitung, Schrauben und Treiber-CD)

    Desweiteren findet man eine Schnellanleitung (in Deutsch und Englisch), eine Treiber CD und einen Beutel mit den Schrauben zur Befestigung der Festplatte im Gehäuse. In diesem Beutel ist auch bereits ein kleiner Schraubenzieher enthalten mit dem sich die Festplatte dann auch bei nicht vorhandenem Schraubenzieher in das Gehäuse einbauen lässt.

    Bild:
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    4. Netzteil

    Beim mitgelieferten Netzteil handelt es sich um ein Schaltnetzteil mit einer möglichen Eingangsspannung von 100-240 V. Die Ausgangswerte sind +12 V Gleichspannung mit 2,5 A.

    Bild:
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    5. Das NAS (Aussenansicht Gehäuse):

    Zum Schluss ist natürlich noch das NAS (Gehäuse) enthalten. Bereits beim Auspacken stellt man fest daß das Gerät sich erstaunlich wertig anfühlt und gut verarbeitet ist. Das Gehäuse ist für den horizontalen Betrieb vorgesehen. Am Fuß sind kleine Moosgummiplatten angeklebt welche bei der Entkopplung (Körperschall) helfen sollen. Am Fuß befinden sich auch die beiden Schrauben die man öffnen muss, um dann den Gehäusedeckel zu öffnen (Schieben nach oben).

    Bilder:
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    6. Anschlüsse

    Im hinteren Bereich des NAS sieht man die verschiedenen Anschlüsse. Es gibt einen Gigabit Ethernet Anschluss, einen USB Anschluss und einen eSATA Anschluss. Das NAS kann also auch gut als mobile Festplatte genutzt werden wenn man es mal an einen Rechner direkt über eSATA oder USB anschliessen möchte. Beim USB Anschluss handelt es sich um einen USB 2.0 Anschluss.

    Die NetDisk lässt sich als ganz normale USB- oder eSATA Platte an das System anschliessen. Der Zugriff über Netzwerk funktioniert aber dann nicht gleichzeitig!

    Bild:


    Einbau der Festplatte

    Nun zum Einbau der Festplatte in das NAS. Um das Gehäuse zu öffnen müssen auf der Unterseite (bei den Standfüssen) zwei Schrauben gelöst werden.

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    Sobald man den Deckel abgebaut hat muss man im inneren noch weitere vier Schrauben lösen, um dann den Blechrahmen durch Schieben nach rechts herauszuehmen.

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    Nach dem Ausbau des sehr stabilen Metallrahmens fixiert man nun die Festplatte in dem Rahmen mit den beigelegten vier Schrauben und einem Schraubenzieher.

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    Nun kann die Festplatte wieder ins NAS eingesetzt werden im Metallrahmen. Zum Schluss wieder den Deckel drauf und damit ist das NAS starklar. Der Einbau geht schnell und einfach von der Hand und der Gesamteindruck der Hardware bestätigt sich bei mir auch während des Einbauens der Festplatte. Das Gerät ist gut verarbeitet, stabil und macht einen sehr wertigen Eindruck.

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    Anbinden des NAS-Systems an den Rechner

    Im Vergleich zu anderen NAS-Systemen beruht dieses Gerät rein auf einer NDAS Anbindung. Daher heisst die Überschrift dieses Kapitels auch "Anbinden des NAS-Systems an den Rechner". Verbindet man dieses NAS mit einem Netzwerk dann erhält dieses Gerät keine IP-Adresse und ist auch in keiner Weise über TCP/IP ansprechbar. Das hat zur Folge das es nur im lokalen LAN genutzt werden kann und nicht über einen Router hinweg erreicht werden kann. Auch müssen Geräte die mit dem NAS Daten austauschen wollen eine Möglichkeit haben sich über NDAS zu verbinden (Treiber usw.). Dies ist aber bei diesem Gerät nicht als Nachteil zu werten, da uns diese NDAS Anbindung ja von vornerein bekannt war. Im Bezug auf Geschwindigkeit bietet das NDAS-System aber Vorteile gegenüber einem NAS-System.

    NDAS (Network Direct Attached Storage) ist ein System zur Anbindung externer Speichermedien wie z.B. Festplatten an ein Netzwerk. NDAS Geräte werden direkt an ein Ethernet Kabel angeschlossen und die Speichermedien (z.B.) Festplatte werden dann auf dem Zielsystem direkt als lokaler Datenträger angezeigt und eingebunden. Das Protokoll welches hier Anwendung findet ist das LPX Protokoll (Lean Paket Exchange) welches aber nicht auf dem TCP/IP Protokoll basiert. Dies kann man netzwerktechnisch so interpretieren, dass das LPX Protokoll nicht geroutet werden kann und daher nur im lokalen LAN (gleiches Netzsegment) die angeschlossenen Geräte auf ein NDAS System zugreifen können.

    Um nun auf einem Windows System auf das NAS zugreifen zu können muss ein NDAS-Treiber installiert werden. Diese Treiber befinden sich auf der mitgelierten CD oder können direkt in der neuesten Version auf der Homepage von IOCELL heruntergeladen werden. (Link: Support-IOCELL)

    Ich habe mir den neuesten Treiber für Windows 7 heruntergeladen (Version 3.72) dessen Installation und Einrichtung ich hier nun detailliert aufzeigen möchte.

    Nebenbei bemerkt liegen Treiber für folgende Betriebssystem vor:
    • Microsoft Windows 7 / Vista / XP / 2000
    • Microsoft Windows 98SE / ME (wird nicht mehr offiziell unterstützt)
    • Mac OSX Lion (wird momentan entwickelt)
    • Mac OSX Snow Leopard (nur 32 Bit)
    • Max OSX 10.4 / OSX 10.5 Tiger and Leopard
    • Linux (Kernel 2.4.x - 2.6.24 / Open Development)

    Starten des Setups für Treiber usw.

    Nach dem Herunterladen und Entpacken des ZIP-Files findet man im Verzeichnis eine ausführbare Datei "SETUP.EXE" durch einen Doppelklick startet dann die Installation der Treiber usw.

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    Weiter geht es dann durch einen Klick auf "Weiter".

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ID: 171829
    An dieser Stelle erhält man einen Hinweis das ein Betrieb des NAS in einer 10 Mbps Netzwerkumgebung oder mit WLAN 802.11b wohl eher problematisch ist. Empfohlen wird dieses NAS in einer 100 Mbps oder WLAN 802.11 g / a Umgebung zu benutzen. Auf WLAN N wird hier nicht eingegangen. Weiter geht es im Setup durch einen Klick auf "Weiter".

    Bilder:
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ID: 171830
    Nachdem man alle Nachfragen von Windows zur Installation von den Treibern mit "Installieren" bestätigt hat sind nun drei erforderliche Treiber für den Zugriff auf das IOCELL NAS auf dem System installiert worden.

    Die Treiber im einzelnen:
    • NDAS Device Driver (LPX Protokoll)
    • NDAS Device Driver (NDAS Bus)
    • NDAS Device Driver (NDAS Miniport Controller)

    Durch einen Klick auf "Fertigstellen" ist die Treiberinstallation dann beendet. Das ganze ist schnell erledigt und läuft völlig unproblematisch und von alleine durch.

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ID: 171833Ganz automatisch startet nun der "Assistent zur Registrierung von NDAS-Geräten". Hier wird nun das Gerät in das Betriebssystem (Windows) eingebunden.

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ID: 171834

    Durch einen Klick auf "Weiter" startet nun die weitere Registrierung der NDAS-Festplatte. Der Punkt "NDAS PNP deaktivieren" führt dazu das die Daten für die Registrierung "von Hand" eingegeben werden müssen.

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ID: 171835
    Nun muss dem NAS Gerät welches nun eingebunden werden soll als Lokaler Datenträger ein Namen vergeben werden. Unter diesem Namen erscheint das Gerät dann auch später im NDAS Geräte Manager, der auch mitinstalliert wird. Im Eingabefeld gibt man einfach einen Namen ein und klickt dann auf "Weiter".

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    Nun muss die ID des NAS-Gerätes und der Schreibschlüssel eingegeben werden. Beide Angaben befinden sich auf der Unterseite des Gerätes und sind dort aufgedruckt. Die Daten werden abgelesen und dann in die jeweiligen Fenster eingetragen. Gibt man keinen Schreibschlüssel ein hat man später an diesem PC nur einen Schreibzugriff auf das eingebundene NDAS Laufwerk. Ein Klick auf "Weiter" setzt die Einrichtung fort.

    Bild:
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    Im vorletzten Schritt kann mun nun auswählen ob das Gerät im Lese/Schreib Modus, nur Lese Modus oder im Moment gar nicht gestartet werden soll. Die gewünschte Option wählt man aus und durch einen Klick auf "Weiter" ist dann die Einbindung abgeschlossen.

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ID: 171838
    Nun erhält man die Meldung das die Registrierung erfolgreich abgeschlossen wurde und durch einen Klick auf "Fertig stellen" kann man die Einrichtung nun beenden.

    Etwas weiter unten in diesem Fenster bietet sich die Möglichkeit (blau unterstrichener Link) das man die Einstellungen die man gerade eingegeben hat (ID, Schreibschlüssel, Name usw.) in einer Datei abspeichern kann, um sie später dann an weiteren Geräten im Netzwerk zu benutzen, um das NAS dort einfacher und schneller einzubinden.

    Am jetzigen System ist das NAS nun als lokale Festplatte eingerichtet. Wechselt man nun in die Datenträgerverwaltung von Windows kann man die Festplatte als normales Laufwerk erkennen (Datenträger). Um die Festplatte nun in Windows nutzen zu können, muss man genauso vorgehen wie mit einer anderen angeschlossen lokalen Festplatte auch d.h. Partitionieren, Laufwerksbuchstaben zuweisen und zum Schluss formatieren. Hat man dies erledigt stehen die Laufwerke in Windows zur Verfügung. Diese Schritte sind natürlich nur erforderlich, wenn die Platte neu ist oder komplett formatiert wurde. Bereits formatierte Platten lassen sich problemlos in der NetDisk einbauen und funktionierten dann ohne Laufwerksbuchstabenzuweisung und Formatierung.

    NDAS und WLAN

    Beim Betrieb im LAN (ohne WLAN) konnte ich bezüglich der Anbindung des NAS keinerlei Probleme feststellen. Auch der Zugriff von mehreren Systemen aus am gleichen Switch hat problemlos funktioniert. War das NAS direkt an der Fritzbox 7390 (zentraler Router) angeschlossen funktionierte der Zugriff auf das NAS auch über WLAN-n vom Laptop aus. Nur bei meinem Access Point (TP-Link TL-WA901ND) hat es nicht geklappt. Hier habe ich gerade eine Anfrage beim Hersteller am Laufen und sobald ich hier Infos erhalte werde ich das im Testbericht aktualisieren. Während meinen Recherchen ist mir aufgefallen daß manche Hersteller generell beim Betrieb mit WLAN und NDAS zur Vorsicht raten! Es gibt auch einige Router die mit dem LPX Protokoll Probleme haben speziell bei den "Bridges" zwischen WLAN und LAN im Router.

    Betrieb des NAS

    Wenn man die Treiber auf dem System installiert (habe nur mit Windows PC / Laptop getestet) und das NAS mit dem NDAS Geräte-Manager eingebunden hat, stehen die Laufwerk auf der Platte wie normale lokale Laufwerk auf dem PC zur Verfügung. Auch der gleichzeitige Zugriff von mehreren Systemen auf das NAS (über den gleichen Switch / LAN) funktioniert problemlos.

    Bei den durchgeführten Geschwindigkeitstests erreichte das NAS erstaunliche Werte. Im folgenden Schaubild Screenshot sind die Messwerte dargestellt beim Test mit CrystalDiskMark auf ein Laufwerk des NAS von einem System aus.

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ID: 171839
    Als Vergleichswert: HDTune erreicht auf meinem System hier Werte zwischen 32,5 MB / sec und 56,8 MB / sec und im Durchschnitt 51,0 MB / sec. Die Zugriffszeit liegt bei 14,3 ms.

    Ein gleichzeitiger Zugriff auf das NAS von mehreren Laptops aus ist problemlos möglich. Gleichzeitig auf eine Datei kann nicht zugegriffen werden, hier gewinnt der, der als erster zugreift. Ein gleichzeitiger Zugriff über USB und Netzwerk ist nicht möglich! NDAS wird deaktiviert sobald man ein USB Kabel mit dem PC verbindet.

    Da das getestete NAS keinen Lüfter hat, ist das Geräusch das vom Gerät ausgeht nur durch die Festplatte verursacht genauso wie die Wärmentwicklung.

    Zum Stromverbrauch mit meiner Testplatte habe ich mit einem Voltcraft Energy Monitor 3000 folgende Werte ermittelt:

    Beim Einschalten: max. 28,8 Watt
    Im Betrieb: max. 13,2 Watt

    Ein Suspend / Ruhezustand ist zwar im NAS-Gerätemanager vorhanden und könnte auch aktiviert werden, allerdings erhält man bereits beim aktivieren einen Warnhinweis mit dem Text: "Suspend / Ruhezustand kann zu Datenkorruption führen und es kann sein, dass das Gerät im Multi-Write Modus nicht mehr verfügbar ist. Wollen Sie dieses Feature trotzdem aktivieren?". Aufgrund dieses Warnhinweises habe ich diese Option nicht getestet. Das hat zur Folge das die Festplatte durchläuft so lange das Gerät eingeschalten ist bzw. wenn am Host-System die Energieverwaltung auch bei Festplatten aktiviert ist, dann wird diese Platte im NAS genauso heruntergefahren wie eine am System angeschlossene Platte. Die NDAS-Laufwerke werden ja wie Systemlaufwerke behandelt daher greift hier diese Funktion.

    Parallel zum NDAS-Geräte Manager wird noch ein NDAS-RAID Manager installiert mit dem es möglich ist weitere NAS dieses Typs zu einem RAID zusammenzufassen. Laut Hersteller bis zu acht. Da mir nur ein Gerät zum Test zur Verfügung steht konnte ich das nicht testen. Aber für den ein oder anderen Anwender könnte dieses Feature sicherlich nützlich sein. Im RAID Manager sind Aggregation (ähnlich JBOD), RAID 0 (Striping), und RAID 1 (Spiegelung) möglich. Bei RAID 1 können maximal immer zwei Geräte zusammengefasst werden.

    Grundsätzliches zu NDAS

    Das es bei diesem NAS aus meiner Sicht eine erhebliche Rolle spielt das hier auf NDAS gesetzt wird, möchte ich in diesem Abschnitt noch etwas detaillierter darauf eingehen:

    Im Gegensatz zu einem NAS benötigen NDAS-Geräte einen speziellen Treiber. Am System müssen aber keinerlei Netzwerkkonfigurationen vorgenommen werden. Im Zusammenspiel mit dem auf dem Gerät vorhanden Controllerchip und dem installieren Treiber auf dem System wird damit ein deutlich höherer Datendurchsatz als z.B. mit USB 2.0 Festplatten erzielt. Im Vergleich zu NAS-Geräten (mit TCP/IP) erreicht man ca. 5 fach höhere Datenübertragsgeschwindigkeiten als NAS-Geräte mit einem 1 Gigabit Anschluss. Nebenbei wird der Hauptprozessor durch den installierten Treiber entlastet. Eine eingebundene NDAS-Festplatte verhält sich in einem PC wie eine eingebaute Festplatte. Nützlich sind auch die möglichen RAID Funktionen um beispielsweise den Speicherplatz zu erweitern oder Ausfallsicherheit zu schaffen. Ein Nachteil von NDAS ist das diese Treiber nicht auf jedem Gerät installiert werden können und damit z.B. Fernsehgeräte oder Receiver usw. aussen vor sind.

    Fazit:

    Mit dem IOCELL Netdisk 351 UNE erhält man ein sehr gut verarbeites Gerät welches im Betrieb hervorragend funktioniert. Die Treiberinstallation und das Einbinden in das System ist einfach und man erzielt hohe Datenübertragungsgeschwindigkeiten. Die Funktionen die NDAS z.B. in Bezug auf RAID mit sich bringt, lassen sich mit der mitgelieferten Software schnell und einfach umsetzen und bieten dadurch auch einen Mehrwert. Wenn man mit den Einschränkungen leben kann die das NDAS System mit sich bringt, dann ist man mit diesem Gerät sehr gut bedient und erhält ein schnellen Datenspeicher im Netzwerk.

    Note: Empfehlenswert

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      Auspacken

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