Mein NAS ist eine Kombination aus Storage- und Media-Server und besteht aus folgenden Komponenten:Das Gehäuse habe ich mir aus L-Aluprofilen selber gebaut. Das kleine Mainboard besitzt als einziges 4 SATA-II-Schnittstellen. Die Chipsätze von Intel stellen nur maximal zwei zur Verfügung, daher habe ich mich für das ION-Board entschieden. Die externe Festplatte und das DVD-Laufwerk sind an den internen USB-Ports für eine Rückwärtige Slotblende angeschlossen. Auf der externen Festplatte ist Windows 7 Professionell installiert. Die zwei Seagate-Platten stecken direkt an den SATA-Ports. Die beiden verbliebenden Ports werden bei Gelegenheit auch noch mit Platten bestückt. Über die Medienfreigabe von Windows 7 stehen allen Rechnern in meiner Heimnetzgruppe (LAN+WLAN) sämtliche Fotos, MP3s, Filme, DVDs und TV-Aufzeichnungen zur Verfügung. Das Gerät ist auch an einem 24“-Full-HD-Monitor via HDMI angeschlossen und kann über eine Fernbedienung gesteuert werden (Mediacenter). Da beide Datenfestplatten via Software-RAID verbunden sind wird der Speicher zusätzlich zum Sichern von Dateien verwendet werden. Windows 7 liefert das passende Tool RoboCopy ja von Haus aus mit. Die Bilder zeigen das noch offene Gehäuse nach dem Aufbau.
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Das Gerät ist mittlerweile in einem Kunststoffgehäuse und steht unter dem Fernseh-Monitor. Die Festplatten sind in dem selbstgebauten Rahmen gummigelagert. Dadurch reduzieren sich Vibrationen und auch der Lärm.

Vorteile:
  • Geringer Stromverbrauch (das Netzteil ist weit überdimensioniert) und damit geringe Abwärme
  • Leise, keine lauten Lüfter erforderlich
  • Gespiegelter Speicher zur Datensicherheit
  • Mediacenter für TV/Monitor
  • Medianfreigabe für lokales Netzwerk (LAN+WLAN)
Nachteile:
  • Langsames Booten, da das BS auf einem USB-Datenträger läuft
  • BlueRays können nicht direkt wiedergegeben werden, HD-Material von Festplatte schon
  • Windows ist für die Aufgaben überdimensioniert
Meine Erfahrung bestätigt mir, dass ich mit dem Selbstbau perfekt auskomme. Die Wiedergabe im Netz und am TV ist unkompliziert und einfach. Das Programmieren von Gadgets/Widgets um diverse Dienste auf die TV-Oberfläche zu holen ist durch die Verwendung von Windows mit .NET besonders einfach.