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Ratschläge für ein Betriebssystem für NAS

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  • Ratschläge für ein Betriebssystem für NAS

    Hallo,
    ich bin Anfänger und wollte mir ein NAS zusammenbauen. Aktuelle geplante Hardware:

    300W Netzteil
    AsRock N3150-ITX
    4/8 GB RAM
    +HDDs

    Leider fällt es mir schwer, eine Auswahl für ein Betriebssystem zu treffen. Generelles Einsatzgebiet des NAS soll sein, streamen von Inhalten an DLNA Empfänger, geteilter Speicher (ähnlich wie dropbox) zwischen mac und windows, ablage für backups vo verschiedenen rechnern (mac und windows).
    Ferner spielt der evtl. Anschaffungspreis für ein Betriebsystem keine Rolle.

    Folgende Betriebssysteme habe ich bereits in Betracht gezogen:
    -Windows Server 2012 R2 (die Funktion work folders schien sehr interessant, jedoch gibt es keine clients für mac?! nur ios)
    -FreeNas
    -Nas4Free

    Könnt ihr mir Ratschläge geben, welches Betriebssystem zu meinen Anforderungen und Hardware am besten passt und "möglichst einfach" zu bedienen ist.

  • #2
    Nur ein paar Anmerkungen

    - Bis auf TimeMachine ist es am Sinnvollsten auch unter OSX auf SMB zu setzen
    Das ist auch Apple's neues Standardprotokoll

    Wenn Timemachine und AFP gebraucht werden, ist Linux/Unix und netatalk eine Option.
    Ich verzichte allerdings auf netatalk weil es generell gerne zickt.

    Wenn Datensicherheit wichtig ist, dann auf ZFS setzen
    Windows ist zwar dabei mit ReFS aufzuholen, ntfs ist aber kein Vergleich.
    Neuere Storageentwicklungen wie CopyOnWrite oder Prüfsummen fehlen.
    Auch nerven die ständigen Security Updates mit reboot

    Wenn ZFS, dann ist BSD (FreeNAS, NAS4Fre) eine Option, ZoL eine weitere.
    Ich selber setze auf Solaris oder den freien Fork OmniOS. Da ist die ZFS Integration
    immer noch am Besten. Auch ist der Solaris CIFS Server in vielem Windows kompatibler
    als der sonst genutzte SAMBA Server. Oracle Solaris ist derzeit das Mass der Dinge bei ZFS.

    Eine weitere Option ist es ESXi als Basis zu nehmen und alle Server-Dienste zu virtualisieren.
    Das geht mit BSD über Linux, OSX, Solaris bis Windows. Für den Storage Part habe ich mit
    napp-it eine ready to use ZFS Appliance als OVA template

    Bei der Hardware würde ich bei Neukauf nicht auf ECC verzichten (das ist sowas wir Raid für RAM).
    Falls Virtualisierung eine Option ist, dann ist üblicherweise ein Xeon + ein LSI HBA ideal,
    ansonsten wäre etwas mit Celeron oder i3 und ECC gut - wenn möglich mit einem Intel Serverchipsatz
    der späteres Aufrüsten erlaubt.

    Interessant als Fertiggerät wäre ein HP G8 Microserver. Den gibt es ab ca 200,-- mit Serverchipsatz und ECC,
    optional mit Xeon und LSI HBA
    www.napp-it.org

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