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NAS Betriebssystem oder doch eher Debian

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  • NAS Betriebssystem oder doch eher Debian

    Hallo zusammen,

    ich bin zurzeit etwas unschlüssig inwiefern diese OS speziell für NAS gut oder schlecht sind?
    Was sind denn die Vorzüge solcher Systeme?
    - Vorkonfigurierte Softwarepakete ohne Hintergrundwissen?
    - Einfachheit?

    Prinzipiell würde ich ja eher auf Debian setzen, da ich Softwarestabilität höher als Aktualität bewerte und
    somit auch maximal flexibel wäre.

    Als Softwarepflichtkomponenten würden für mich lediglich
    - SSH
    - Samba
    - SFTP (vsftpd)
    - Streaming Server (vielleicht VideoLan Server)

    in Frage kommen.

    Gruss

    Chris

  • #2
    Hallo Chris,

    der Hauptvorteil spezieller NAS Betriebssysteme ist unter anderem dass es eine fertige Zusammenstellung ist. Ein NAS4Free ist in 5 Minuten installiert, Openmediavault wahrscheinlich auch.

    Die Bedienung erfolgt typischerweise per Webbrowser und die Einrichtung solcher auf den Einsatz in einem NAS spezialisierten Systeme erfordert in der Regel keinerlei tiefergehende Kenntnisse des darunterliegenden eigentliche Betriebssystems.

    Das Motto ist hier allerdinge "Friss oder stirb", da sich hier die Entwickler von etlichen Möglichkeiten pro Dienst zum Beispiel auf eines festlegen mussten. Bei NAS4Free wird für FTP zum Beispiel nicht der VSFTPD verwendet.

    Für den normalen Standardanwender spielt das aber in der Regel auch keine Rolle, Hauptsache das System macht was es soll.


    Weißt Du aber jetzt schon dass es Dir wichtig ist ganz spezielle Software zu verwenden oder noch x Sachen die eher Richtung Server Anwendung gehen installieren willst, ist ein vollwertiges Betriebssystem wie Debian auf Grund der unendlichen Möglichkeiten wahrscheinlich wesentlich geeigneter.


    Gruß
    Shakky

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    • #3
      Danke Shakky4711

      Kannst Du einen Streaming Server empfehlen?
      Auf http://de.wikipedia.org/wiki/Streaming-Server

      Kommen wohl nur
      • Jinzora Audio- / Videostreaming-Software über das Internet (Open Source)
      • Ampache webbasierte Audio- / Videostreaming-Software (Open Source)

      in Frage.

      Kommentar


      • #4
        Hallo Chris,

        Mein Lieblich, weil es bisher immer und sofort ohne Probleme lief ist eigentlich mediatomb http://packages.debian.org/wheezy/mediatomb

        Gruß
        Shakky
        Zuletzt geändert von shakky4711; 31.05.2013, 19:25.

        Kommentar


        • #5
          Hallo Chris,

          sollte die Entscheidung noch nicht getroffen sein:
          http://www.och-group.de/2013/05/15/h...-installieren/
          Tutorial für OpenMediaVault Installation. OMV setzt auf Debian und deren Komponenten auf (aktuell squeeze). Also maximale Debian-Stabilität und Freiheit zum Basteln (wenn man sich auskennt) :-)

          Als Medienstreamer bietet sich dann der Plex Media Server an, der auch mit transcoding sehr gut klar kommt. Leider kosten die Apps fürs Handy dann knapp 4 Euros.

          Viele Grüße
          Knumsi
          Meine Projekte: www.och-group.de
          OpenMediaVault NAS, Xbian/OpenELEC Raspberry Pi, Tomato, VPN ...

          Kommentar


          • #6
            Zitat von knumsi Beitrag anzeigen
            Hallo Chris,

            sollte die Entscheidung noch nicht getroffen sein:
            http://www.och-group.de/2013/05/15/h...-installieren/
            Tutorial für OpenMediaVault Installation. OMV setzt auf Debian und deren Komponenten auf (aktuell squeeze). Also maximale Debian-Stabilität und Freiheit zum Basteln (wenn man sich auskennt) :-)

            Als Medienstreamer bietet sich dann der Plex Media Server an, der auch mit transcoding sehr gut klar kommt. Leider kosten die Apps fürs Handy dann knapp 4 Euros.

            Viele Grüße
            Knumsi
            Hi Knumsi,

            nein die Entscheidung ist noch nicht getroffen, aber ein Grossteil der Hardware ist jetzt mal geordert.

            Hab mir mal ein paar Screenshots zu OpenMediaVault angeschaut und das sieht auf den ersten Blick recht gut aus.

            Mit dem Unterbau von Debian ist das natürlich eine super Geschichte

            Danke für den Hinweis

            Gruss

            Chris

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            • #7
              So kleines Fazit....

              Openmediavault funktioniert als Webinterface erstaunlich ausgereift, das einzige was ich hier wirklich bemängeln muss ist dieses verkorkste Netinstall.

              Warum ist dieses Netinstall Mist?
              1.) Es kommt nicht mit mehreren Laufwerken klar
              2.) Es überschreibt das Installmedium, in meinem Fall meinen USB Stick
              3.) Es hat meine SSD nicht erkannt

              Mit einem normalen Debian Netinst gibt es keine dieser Probleme.

              Nachdem ich Debian installiert hatte, habe ich nach einer Lösung gesucht wie ich openmediavault doch noch testen kann.
              Prinzipiell wäre es ja kein Problem mit Debian outofthebox alles zu managen aber eine KlickiBunti Webgedöns war doch etwas ansprechender und Webmin
              kommt mir generell nicht in die Tüte.

              Eine gute Basis hierfür war: http://wiki.debian.org/InstallOpenMediaVaultOnDebian
              mit ein wenig Anpassungen und Hirnschmalz klappte es damit sehr gut.

              Als nächstes der Plex Media Server auf den ersten Blick wirkt dieser sehr gut, es indexiert fröhlich meine Files und holt sich aus dem WWW Metainformationen ab.
              Mein Samsung TV hatte im Hub auch bereits eine App hierfür mal schaun wie sich das ganze anfühlt.

              Kommentar


              • #8
                Hallo Chris,

                spaet aber doch sage ich auch was dazu !

                Ich habe mich damals fuer Debian ETCH entschieden, und ich fahre das erfolgreich seit 5 Jahren !!!!
                Und wenn man wirklich alle Services auch in Verbindungen fahren will, dann wird man es anders nie erreichen !
                Es kommt dann noch was anderes dazu, Die Tools sind in den embedded Distributionen oft stark in der Optimierung
                eingeschraenkt - aber ACHTUNG: den Vergleich habe ich vor 5 Jahren gemacht !!
                So dauerte ein tar.gz 6x so lange mit der Original-Firmware als mit Debian ETCH (40 GB ca. 6 Tage versus 1 Tag !!!!!!)
                D.h. die Busybox TAR & GZIP lief viel "schlechter".

                Was ich auch so geniesse, ist die Offenheit. Es geht einfach alles. Man hat ein volles OpenSSH, das ja auch VPN
                kann, man kann sogar ueber X11 auch mal einen Firefox oder Thunderbird starten, alle Server die es gibt ... einfach
                alles was es als Debian-Paketen gibt. Und alles was es nicht gibt, kann man sich sogar auf er Icybox (NAS 4220B)
                bauen !

                Es laeuft super, 128MB ist ja schon was (war frueher mal ein Traum am PC !!).
                Eines muss man dennoch sagen: Die Performance meiner NAS4220B ist halt nicht die beste. Das nur mit 16bit
                angebundene RAM ist ein Flaschenhals. Der ist aber gleich spuerbar mir Debian oder mit "schlanken" Embedded
                Versionen.

                Also fuer mich war ETCH die richtige Entscheidung, damals in 2008.

                Christoph

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                • #9
                  Schade dass es keine rückmeldungen zu OMV auf Debian gab.
                  Bin grad vor der ähnlichen Frage - schwanke zwischen Ubuntu 14.4 LTS und Debian 8.2
                  aktuell läuft bei mir ein Debian auf einem ehemaligen Kassen PC von fujitsu - Da das teil aber nur IDE kann, und auf einem single Core Celeron basiert ist es an der zeit nach gut 16 Jahren neuere HW ran zu lassen.

                  Als Medienserver hatte ich bisher Mediatomb im Einsatz - mal schauen, ob der es wieder wird, oder ein PLEX - wobei ich glaub da muß man ja für die Clients zahlen?

                  Kommentar


                  • #10
                    Hallo - wieder einmal Bewegung auf diesem Thread - super.

                    Darf nochmal nachfragem, welches Ziel hier verfolgt wird ?
                    Verstehe ich das richtig, Ubuntu 14.04 soll auf die NAS 4220B ?

                    Es waere kein Problem OMV auf Debian zu nutzen, aber es wird ein Problem, Debian 7 oder 8 (sowie Ubuntu)
                    auf der IcyBox 4220B zu nutzen aufgrund der CPU Arcbitektur. ARM v4l (Debian Architektur "arm") wurde nur
                    bis Lenny - Debian 5 - unterstuetzt. Heute sind die Architekturen "armel" und "armhf" im Mainstream.

                    D.h. man muesste die Debian-Pakete auf "arm" uebersetzen, oder man findet noch eine Debian-Derivat
                    fuer die alte CPU Architektur.

                    Solle aber nicht "demotivieren" ...
                    Debian 4/5 laufen noch und sind auf Archive-Server von Debian verfuegbar.

                    GLG
                    Christoph

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                    • #11
                      Nein - in meinem Fall nutze ich herkömmliche PC-Hardware - Lenovo Thinkcenter M58 - Core2Dual P8500. wobei ich mittlerweile wohl in die Richtung ESXi Host tendiere, und dann kann ich OMV ja als vMaschine drauf laufen lassen. Wird wohl das beste sein, da ich dann bei einem ev. HW tausch die Appliances ganz leicht übersiedeln kann - bzw. nebenbei verschiedene andere Varianten testen kann.

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                      • #12
                        Ah ja. Habe inzwischen auch wieder einen i7 low power (!) am Laufen.
                        Bei mir ist ja die ICYBOX als "voller server" gelaufen. Alles was es gibt:
                        - boot protokolle
                        - samba/win
                        - NFS, Server Storage
                        - SSH, RSH, Telnet, FTP, SCP/SFTP
                        - HTTP/HTTPS, DANL Server
                        - Printserver
                        und alles mit command line tools und X11 graphische Tools (Emacs, firefox, thunderbird, Xterm, ...)

                        Einfach alles, ein volles Debian 4.0, volles Rohr !

                        Nur als CPU-Server konnte er nicht dienen, und viel mehr als 5MB/s Filetransfer war mit den
                        Jahren ein Limit.

                        Aber fast 6 Jahre als VOLLER SERVER mit RAID 1 um nur 20 WATT !!!

                        War super Zeit.

                        OMV habe ich noch nicht verwendet, da ich auch heute Debian/Ubuntu am Server nutze.
                        Der ist wieder "head less", d.h. wird uebr COM1 als Console betrieben (kein Monitor/Keyb),
                        Aber der i7 ist auch wieder Server fuer alles, die 2x500G wurder uebersiedelt und eine
                        SSD als System/Project/Work Disk.

                        Dieser 4Core-HT (also praktisch 8 Cores) mit vollen 8MB Cache, 16GB RAM brauchen
                        nur (!) 30W ... das war voll OK !!

                        GLG
                        Chris

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                        • #13
                          Hallo Ihr Lieben,
                          das alles ist auch gerade für mich ein heißes Thema; baue ich mir doch gerade einen neuen Server / NAS auf, der folgende Aufgaben erfüllen soll (ursprünglich war mal ein reines NAS angedacht - das Projekt hat sich aber entwickelt, je mehr ich gelesen habe):
                          http://www.technikaffe.de/forum/inde...-f%C3%BCr-nas/

                          - NAS / Server ist die Hauptaufgabe
                          - Plex
                          - vielleicht auch Kodi ... da ich einen PCI-Steckplatz habe, könnte ich dort meine Sat-Karte einbauen (die ist jetzt im PC) und da der Server quasi immer läuft, dort Sendungen aufzeichnen -> das ist aber nur Spinnerei....
                          - potentiell eine Plattform für einfachere Spiele zu haben -> mein Kind .... deshalb Windows in einer VM (bei 16GB Ram und i5-CPU sicher kein Thema) ... Minecraft o.ä.
                          - u.U. auch mal einfach vom Server aus schnell mal was im Internet nachsehen etc., ohne erst den Haupt-PC anwerfen zu müssen
                          - mal einen Download aus einer Mediathek
                          ....so im Kern ....

                          Hardware, die bereits angeschafft wurde:
                          - 6x WD Red 3TB als 12TB Snapraid mit zwei Paritätsplatten -> sind schon da (entspricht im Prinzip Raid 6)
                          - Board Supermicro X11SAE-F
                          - i5-6500 CPU
                          - 16GB RAM ECC)
                          - M.2 SSD im PCIe 3 - Samsung SM951 (AHCI)
                          - Gehäuse Fractal Design R5 Titanium -> ist schon da
                          - Netzteil be quiet pure power L8, 300W -> ist schon da
                          - vorhandenes LG DVD Ram Laufwerk
                          - Fernsehtuner über externe VU+ Duo

                          Nun kämpfe ich weiter, welches OS ich einsetze. OMV sollte es auf jeden Fall sein.
                          Grundgedanke war, ein Debian LMDE 2 (Betsy) als reguläres einzusetzen; OMV darüber ....... tja .... gedacht; geht aber so einfach nicht.
                          Ich freute mich schon, als ich diese guideline fand:
                          http://forums.openmediavault.org/ind...8-x-/?pageNo=1
                          http://forums.openmediavault.org/ind...-EXPERIMENTAL/

                          .... probeweise ein LMDE 2 installiert und dort versucht, es abzuarbeiten. Ab Punkt #20 ist Schluss.
                          Da meine Linux-Kenntnisse noch sehr rudimentär sind, weiß ich nicht weiter.

                          Mit Debian "Wheezy" ginge es .... OMV basiert ja auch auf "Wheezy":
                          http://forums.openmediavault.org/ind...an-7-x-Wheezy/

                          Nun frage ich mich, ob ich lieber noch warte, bis OMV 3 raus kommt, um meinen Grundgedanken LMDE 2 und OMV verfolgen zu können?
                          Es muss doch noch mehrere Gründe geben, warum verschiedenste Leute ein reguläres OS als Unterbau haben wollen.
                          Meine Gedanken dazu waren eben:
                          - höhere Flexibilität
                          - Stabilität durch Debian - Unterbau
                          - sehr engagierte Community
                          - bessere Treiberunterstützung, als bei reinem NAS-Betriebssystem
                          - Virtualisierung

                          Alles Liebe

                          Michelle

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                          • #14
                            Hallo Michelle,

                            wunderschöne Hardware, gute Auswahl!

                            Es muss doch noch mehrere Gründe geben, warum verschiedenste Leute ein reguläres OS als Unterbau haben wollen.
                            Manche wollen volle Kontrolle, zumeist liegt es aber daran dass die Anwender ihr NAS (was ja laut Definition nur Speicherplatz im Netzwerk bereitstellen soll) schlicht und einfach mit Aufgaben betrauen wollen die eigentlich ein Server macht. Da soll von a bis z munter alles drauf laufen, von irgendwelchen Downloadern über Mailserver bis hin zu VM Umgebungen noch und nöcher.

                            OMV ist eine Fertiglösung die sich durch die Plugins um zusätzliche Funktionen erweitern lässt. Es richtet sich an Anwender die sich nicht um das Betriebssystem kümmern wollen, sondern nur die Funktionen nutzen, sei es DLNA Server oder seine Dokumente auf dem NAS speichern zu können. Ob da A oder B im Hintergrund werkelt interessiert diese Zielgruppe nicht.

                            Wenn Du volle Kontrolle haben willst installier Dir ein aktuelles Debian 8 (Jessie), z.B. mit XFCE als schlanke GUI.
                            Ansonsten warte vielleicht auf eine aktuellere Version von OMV wenn Dir die aktuellen Möglichkeiten nicht genügen.

                            Gruß
                            Shakky

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                            • #15
                              Danke Dir
                              :-)
                              Genau DARUM ging es mir eben auch ... so wie Du beschrieben hast.

                              Allerdings habe ich es eben nach der guideline im OMV-Forum nicht geschafft....so, wie ich auch beschrieb. DAS ist es doch gerade.
                              Ich wollte Linux Mint LMDE 2 ("Betsy") als Unterbau und OMV darüber .... klappt aber nicht. Ich bin halt Linux-Anfängerin und mit der Konsole und diversen Begrifflichkeiten noch absolut unterbelichtet.
                              :-(

                              Im OMV-Forum sagen sie auch, warum es wohl nicht gehen soll (obwohl andere sagen, es würde gehen...) - es soll wohl an systemd liegen (oder wie das heißt....).

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